Bis 2050 soll Strom zu 80% aus regenerativen Energien erzeugt werden. Die Entwicklung von neuen Speichertechnologien ist deswegen dringend notwendig. Für eine Versorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien werden enorme Speicherkapazitäten benötigt, um die wetterbedingten Schwankungen bei der Energieerzeugung mit Wind- und Solaranlagen auszugleichen. IQPCs Konferenz Chance Energiespeicher vom 30. Januar bis 1. Februar 2012 bietet einen Überblick über mögliche Speichertechnologien der Zukunft, präsentiert von Experten in diesem Feld.
Zu den wichtigsten Diskussionspunkten der Konferenz gehören:
· Speichertechnologien – Energiepolitik und Zukunftsszenarien
· Langzeitspeicherungen von großen Energiemengen, z.B. über Power-to-Gas und Druckluftspeicherwerke
· Neue Herausforderungen für bekannte Speichertechnologien, wie Pumpspeicherung· Adiabate Druckluftspeicher und thermische Energiespeicher· Moderne Batterietechnologien· Effizienter Speichermix: Wirkungsgradverlust und Wirtschaftlichkeit
Interaktive Workshops am 30. Januar bieten einen anregenden Einstieg in die Konferenz. Teilnehmer können die folgenden Themen mit Experten diskutieren:
· Synthetisches Methan – Energieversorgung der Zukunft?
· Speichertechnologien im Vergleich – eine Kosten-Nutzen-Analyse
· Windgas – Meilenstein der Energieversorgung
· Betriebsführung von Mittel- und Niederspannungsnetzen
Erfahren Sie von anerkannten Experten von Firmen wie Evonik, Greenpeace Energy und dem VERBUND Renewable Power GmbH und Forschungsinstituten wie Fraunhofer und der RWTH Aachen, dass eine stabile Speicherung von erneuerbarer Energie nicht nur über Pumpspeichertechnologie erfolgen muss. Hören Sie zudem, wie neue Speichertechnologien am besten vermarktet werden können, um in den vielversprechendsten Speichermix investieren zu können.
Weitere Informationen und das ausführliche Konferenzprogramm finden Sie auf der Konferenz-Webseite.
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Freitag, 25. November 2011
Dienstag, 22. März 2011
Die energetischen Neinsager
Wenn die AKW vom Netz gehen, brauchen wir schnell neue Stromtrassen und Speicher. Aber auch dagegen wehren sich Atomkraftgegner. Ein Besuch bei den Neinsagern der Nation, die - zumindest gefühlt - eine Anführerpartei haben: die Grünen.Ein Financial Times Kommentar von Nikolai Fichtner Bad Säckingen
Man soll sich diese Mauer sehr groß vorstellen. Höher als die Türme des Münsters drüben in der Stadt. Und 520 Meter bis zum Hang gegenüber, mehr als doppelt so lang wie die alte Holzbrücke über den Rhein. Klaus Stöcklin macht eine Pause, will die Zahlen wirken lassen. Dann zeigt er ins steil abfallende Haselbachtal. Man sieht Bäume. Kein Naturschutzgebiet. Aber: "Von höchster Wertigkeit", sagt Stöcklin, ein "internationaler Wildtierkorridor".
Wenn es nach den Schluchseewerken geht, wird aus dem Haselbachtal bald das Haselbecken, gefüllt mit Wasser. Aber Stöcklin, klein, grauer Bart, misstrauische Augen, sagt: "Wir werden es zu verhindern wissen." Die Bürgerinitiative Atdorf führt einen Abwehrkampf, und Stöcklin ist ihr Vorkämpfer.
Zu den großen Forderungen der Initiative gehört der Erhalt des Haselbachtals. Zu den kleinen, dass die Schluchseewerke ein Modell der Anlage bauen, aus der Froschperspektive, damit die Spaziergänger einen Eindruck von der Staumauer bekommen.
Das Modell der Schluchseewerke zeigt wie üblich die Vogelperspektive. Der Südschwarzwald türmt sich auf, dazwischen zwei blaue Flecken, einer auf dem Berg, einer im Tal, begrenzt von einem Damm, nicht größer als ein Daumen. Das Pumpspeicherwerk Atdorf im Hotzenwald. Verglichen mit einem Atomkraftwerk wirkt es ganz idyllisch.
Vor einer Woche ist eine weitere Perspektive auf Atdorf dazugekommen. Die Katastrophe in Japan lässt Staumauer und Wildtierkorridor noch kleiner aussehen. Geradezu kleinlich. Wenn Deutschland jetzt doch schneller aus der Atomkraft aussteigt, steht das Land vor einer nationalen Aufgabe: dem Umstieg ins Zeitalter der erneuerbaren Energien. Damit der funktioniert, müssen dringend neue Stromtrassen gebaut werden. Und Stromspeicher. Gerade hier in Baden-Württemberg, das vom Ausfall der alten Atommeiler am stärksten betroffen ist.
Weiteres gibt es auf der Financial Times.
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